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QUEENS OF THE STONE AGE "Lullabies To Paralyze" (21.03.2005, Universal Records) von Stine
Die Wüste lebt!
Es ist nun das vierte 'QOTSA' Album. 1997 hat sich die Band mit folgenden Männern zusammen gefunden: Josh Homme (sexy Gitarre + Gesang), Alfredo Hernandez (Drumms) und Nick Olivieri (Bass)...zu dritt wollten sie also alles rocken, was ging.
Josh Homme war übrigens einer der Jungs, die 1990, eher aus Langweile, die Band Kyuss ins Leben gerufen haben.
Heute sind Kyuss, wie auch natürlich QOTSA, wichtige Institutionen im Rock-Genre. QOTSA sind ja nun auch mit ihrem letzten Album "Songs For The Deaf" so richtig nach vorn durchgestartet und sind sogar bei sonst konservativen Lehramtsstudenten in aller Munde und werden auf jeder Studi-Party gespielt und exzessiv gefeiert.
Ich hatte so meine Startschwierigkeiten mit den Rockern. Als ich vor Jahren das erste Mal "Lost Art Of Keeping A Secret" hörte, war das Zirkusmusik für mich. Inzwischen find ich QOTSA echt gut. Ist zwar immer noch nicht 100ig mein Ding, aber diese Musik hab ich doch sehr in mein Herz geschlossen.
So, jetzt zum neuen Album "Lullabies To Paralyze". Dave Grohl und Nick Olivieri sind nicht mehr dabei. Der Dave tanzt ja eh immer auf mehreren Hochzeiten und was mit dem Nick ist weiß ich nicht. Ich find sowas aber auch nicht so wichtig. Wenn der Neue dann seine Sache gut macht und noch was Eigenes mitbringt ist das voll in Ordnung.
Und so weit ich das beurteilen kann, klingt das Alles sehr gut auf der neuen Cd.
"Lullabies To Paralyze" ist lang nicht mehr so ein Mainstreamalbum wie "Songs For The Deaf", find ich. Die neuen Sachen sind schwerer, zum Großteil nicht mehr ganz so diskotauglich. Bei diesem Album kommen eher wieder die Stonerwurzeln zum Vorschein.
Es gibt natürlich richtig rockende, tanztaugliche Stücke darauf, wie zB. "medication", "everybody knows that you're insane" und natürlich "little sister". Dazwischen sind aber Songs die eher psychedelisch und schleppend sind, wie "someone's in the wolf", das ewig lang ist und von wiederholten Riffs lebt, mir persönlich aber nach zwei Minuten schon auf die Nerven geht.
Enttäuscht war ich von "you got a killer scene there, man", bei dem Brody, die Sängerin der Distillers einen Gastauftritt hat. Man hört sie nicht wirklich raus, sie säuselt da nur so'n bissel rum. Das find ich sehr schade.
Ganz cool finde ich noch das Intro und Outro, die halt n netten Ein und Ausstieg für das Album bieten.
So...mehr hab ich dazu jetzt nicht mehr zu sagen, außer dass ich finde, dass es ein gelungenes Rockalbum ist, dass seine Höhen und Tiefen hat.
Viel Vergnügen beim Hören.
Stine's Bewertung: 2 Majas / empfehlenswert
 
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